Nur jeder vierte Mann geht zur Krebs-Früherkennung

Von: ddp
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Hamburg. Die meisten Männer in Deutschland drücken sich laut einer Umfrage vor der Krebsvorsorge.

Nur jeder Vierte nimmt die jährliche Krebs-Früherkennung in Anspruch, wie eine am Sonntag veröffentlichte Umfrage für die Techniker Krankenkasse (TK) ergab. Dagegen ließen sich sechs von zehn Frauen regelmäßig durchchecken. Zur Begründung gaben sechs von zehn Befragten an, dass sie nur im Krankheitsfall zum Arzt gehen. Jeder Fünfte sagte, Früherkennung betreffe ihn nicht.

Neben der Entschuldigung, dass die Untersuchungen unangenehm seien, gaben viele der Befragten auch Zeitmangel als Begründung an. „Gerade das starke Geschlecht legt anscheinend mehr Wert auf ein Scheckheft-gepflegtes Auto als auf den eigenen Gesundheits-Check”, sagte TK-Mediziner Peter Düker.

41 Prozent der Befragten wüssten gar nicht, auf welche Untersuchungen sie Anspruch haben. Dabei seien die Heilungschancen etwa bei Prostata- oder Darmkrebs sehr gut, wenn der Tumor in einem frühen Stadium entdeckt werde. Krebs war laut der Krankenkasse im vergangenen Jahr für jeden vierten Todesfall in Deutschland verantwortlich.

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