Saarbrücken - Nicht jeder braucht Nahrungsergänzungen im Breitensport

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Nicht jeder braucht Nahrungsergänzungen im Breitensport

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Saarbrücken. Viele Breitensportler fragen sich, ob sie für ihre Fitness Nahrungsergänzungsmittel brauchen. Pauschal lasse sich das nicht mit Ja oder Nein beantworten, sagt Prof. Martina Herget von der BSA-Akademie/Deutschen Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement in Saarbrücken.

„Richtig ist auf jeden Fall, dass ein Freizeitsportler alle Nährstoffe, die er oder sie braucht, mit der üblichen Ernährung zuführen kann - zumal der Bedarf beim Breitensportler gegenüber dem Normalbürger kaum erhöht sein dürfte.”

Für Freizeitsportler sollten also Obst, Gemüse, Fisch oder mageres Fleisch täglich auf dem Speiseplan stehen, rät die Expertin. „Sportler, die nach dem Training keinen Appetit verspüren, können zur Verbesserung der Regeneration unter Umständen auf ein hochwertiges Proteinkonzentrat zurückgreifen, welches fettarm, kohlenhydratarm und purinfrei sein sollte.”

Befürchtungen, dass in Deutschland produzierte Nahrungsergänzungen mit Dopingmitteln verunreinigt sein könnten, sind laut Herget unbegründet. „Zum Schutz der Verbraucher werden übertriebene Marketingversprechen, die einer wissenschaftlichen Überprüfung nicht standhalten, zukünftig durch die Health Claims Verordnung unterbunden - und das europaweit”, erklärt sie. So könnten Sportler sicher sein, dass Nahrungsergänzungen, die sie konsumieren, auch (ent-)halten, was sie versprechen.
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