Nächtliches Schwitzen kann Zeichen für ernste Erkrankungen sein

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Nächtliches Schwitzen kann Zeichen für ernste Erkrankungen sein

Von: ddp
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<b>München. </B>Im Sommer wollen die Temperaturen oft auch nachts nicht zur Abkühlung beitragen. Wer allerdings auch bei kühleren Raumtemperaturen während der Nachtruhe regelmäßig unter Schweißausbrüchen leidet, sollte lieber einen Arzt zu Rate ziehen.

Denn der sogenannte chronische Nachtschweiß kann ein Hinweis auf ernste Erkrankungen sein, wie der Münchner Arzt Franz Nowak vom Berufsverband Deutscher Internisten betont.

Auslöser für das nächtliche Schwitzen muss nach Nowaks Angaben nicht unbedingt eine erhöhte Körpertemperatur sein. „Im Gegenteil: Typisch für den Nachtschweiß ist oft, dass die Patienten kein Fieber haben”, erklärt der Mediziner. Ursache könnten zum Beispiel Störungen des Hormonhaushalts sein, zum Beispiel bei Frauen in der Menopause, oder eine Schilddrüsenüberfunktion. Ferner trete auch bei Tumorerkrankungen oder Infektionskrankheiten wie Tuberkulose Nachtschweiß auf.

Nächtliche Schwitzattacken sind in der heißen Jahreszeit nicht ungewöhnlich. Wer jedoch regelmäßig mit nassgeschwitztem Schlafanzug oder Bettzeug aufwache, sollte die Ursachen deshalb dringend ärztlich abklären lassen, betont Nowak. Auch viele Medikamente verursachen nächtliches Schwitzen: Auf dem Beipackzettel lässt sich überprüfen, ob dies der Auslöser ist.

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