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Nach der Kur fit für den Job

Von: dapd
Letzte Aktualisierung:

Berlin. Eine Kur kann für den Genesungsprozess von entscheidender Bedeutung sein. Viele Arbeitnehmer scheuen sich jedoch davor, für längere Zeit zu pausieren.

Auch einige Chefs sehen es nicht gern, wenn ihr Mitarbeiter ein paar Wochen fehlt. „Man sollte seinem Arbeitgeber die Vorteile eines Kuraufenthaltes benennen”, rät Knut Lambertin vom Deutschen Gewerkschaftsbund.

Der Begriff Kur sei heute kaum noch gebräuchlich, sagt Lambertin. Statt dessen spreche man heute von Rehabilitationsmaßnahmen. Diese werden vom Arzt verschrieben. „Dann sind sie für die Heilbehandlung unerlässlich.”

Ist der Vorgesetzte skeptisch, sollten Mitarbeiter erklären, dass sie aktiv dazu beitragen wollen, wieder gesund zu werden. „Wer zu früh wieder in den Job einsteigt, kann später größere Gesundheitsprobleme bekommen und noch länger ausfallen”, unterstreicht Lambertin.

Eine ganze Reihe von Unternehmen würden ihre Beschäftigten sogar zur Kur schicken. Sie würden erkennen, wie wichtig Maßnahmen zur betrieblichen Gesundheitsvorsorge sind. Auf der anderen Seite nehme der Druck in der Arbeitswelt zu. „Ein Kuraufenthalt kann eine wichtige Möglichkeit sein, um Stress abzubauen und dauerhaft vorzubeugen”, sagt der Referatsleiter für Gesundheitspolitik. Auch darüber sollte der erkrankte Mitarbeiter offen mit seinem Vorgesetzten sprechen.

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