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Laserpointer löst Gehblockade bei Parkinson

Von: dpa
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Stuttgart. Parkinson-Patienten können oft mit einfachen Tricks Gehblockaden lösen. Ein unauffälliger Laserpointer zum Beispiel hilft optisch, die Bewegung zu beginnen.

Der Patient projiziere bei Bedarf einen Lichtpunkt dorthin vor sich auf den Boden, wo er seinen Fuß setzen möchte, berichtet die Fachzeitschrift „physiopraxis”.

Auch ein sogenannter Anti-Freezing-Gehstock kann Betroffenen das Gehen erleichtern: Auf Knopfdruck lässt sich eine kleine Leiste in Bodennähe ausklappen, die ebenfalls als visueller Auslöser für den nächsten Schritt dient.

Eine weitere Möglichkeit sind akustische Signale, erläutert die Zeitschrift. Um seine Blockade zu überwinden, klatscht der Patient dann in die Hände oder spricht einzelne Worte oder Zahlen aus.

Und um Unterbrechungen zu vermeiden und den Gehrhythmus beizubehalten, kann rhythmusbetonte Musik, das Klicken eines Metronoms oder das Zählen in Gedanken eingesetzt werden.

Der Fachzeitschrift zufolge leiden bis zu 60 Prozent der Parkinson-Patienten unter dem als „Freezing of Gait” bezeichneten Phänomen. Dabei scheinen die Füße unlösbar mit dem Boden verbunden, der nächste Schritt will nicht gelingen.

Um diese motorischen Blockaden zu überwinden, sei es sinnvoll, den Gebrauch externer Signale im Rahmen der Physiotherapie zu trainieren - je öfter, desto besser. Denn Studien hätten ergeben, dass sich mit steigender Trainingsintensität die Dauer der Freezing-Episoden verkürzt.

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