Kaugummikauen hilft gegen Sodbrennen und kurbelt Hirntätigkeit an

Von: dapd
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Bad Nauheim. Optisch zählt der Anblick kaugummiknatschender Menschen nicht unbedingt zu den Highlights. Dennoch haben die beliebten Kaustücke einige Vorteile, wie Günter Wagner vom Institut für Sporternährung in Bad Nauheim weiß.

„Durch das Kauen wird die Speichelproduktion angeregt. Dadurch pendelt sich das Säuremilieu im Mund nach einer Mahlzeit schneller wieder im Normalbereich ein, und Kariesbakterien haben es schwerer.” Vorausgesetzt natürlich, man wählt seinen Zähne zuliebe eine zuckerfreie Variante.

Menschen, die häufig unter Sodbrennen litten, könnten mit Kaugummis das Brennen in der Speiseröhre lindern, sagt der Ökotrophologe. „Studien haben gezeigt, dass durch die vermehrte Speichelproduktion die Speiseröhre schneller von der aufgestiegenen Magensäure befreit wird.”

Auch der Denkapparat profitiere von Kaugummis: „Bereits zehn Minuten Kaugummikauen steigert die Blut- und Sauerstoffversorgung des Gehirns. Dadurch erhöhen sich letztendlich die Hirnaktivität und die Konzentrationsfähigkeit”, berichtet Günter Wagner.

Ein versehentlich heruntergeschluckter Kaugummi sei übrigens völlig unbedenklich, er sei unverdaulich und werde einfach wieder ausgeschieden.
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