Kassen-Pille statt Abtreibung

Von: dapd
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Derzeit gibt es nur für Frauen bis zum 20. Lebensjahr die Pille kostenfrei. Diese Altersgrenze soll angehoben werden, mindestens für bedürftige Frauen - auch um die Zahl der Schwangerschaftsabbrüche einzudämmen. Foto: dapd

Düsseldorf. Die Möglichkeit für Frauen, die Anti-Baby-Pille auf Rezept zu erhalten, soll ausgeweitet werden. Die am Mittwoch beginnende Arbeits- und Sozialministerkonferenz in Wiesbaden will sich mit einer entsprechenden Beschlussvorlage befassen. „Es gibt leider zu viele Schwangerschaftsabbrüche, weil kein Geld für Verhütung da ist”, sagt Mecklenburg-Vorpommerns Arbeits- und Sozialministerin, Manuela Schwesig. „Diese Entwicklung dürfen wir nicht einfach hinnehmen. Verhütung geht vor Abbruch”, betonte die stellvertretende SPD-Vorsitzende. Derzeit gebe es nur für Frauen bis zum 20. Lebensjahr die Pille kostenfrei.

Diese Altersgrenze sollte angehoben werden, mindestens für bedürftige Frauen, kündigte Schwesig im Gespräch mit der „Rheinischen Post” an.

Bei der Arbeits- und Sozialministerkonferenz soll es unter anderem auch um Leistungen für Asylbewerber, um die Eingliederungshilfe für Behinderte und die Jobsuche Alleinerziehender gehen.
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