Jeder zehnte Wintersportunfall betrifft den Kopf

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Bochum. Rund 10 bis 15 Prozent der Verletzungen beim Wintersport betreffen den Kopf. Ein Skihelm hilft allerdings zwischen 22 und 60 Prozent der Kopfverletzungen zu vermeiden.

Erhebungen aus Österreich zeigten, dass die Zahl der Gehirnerschütterungen bei Helmträgern mit 2,8 Prozent nur rund halb so hoch ist wie bei den Wintersportlern ohne Helm (5,5 Prozent).

Das Tragen eines Helmes erhöhe nicht das Risiko für andere Verletzungen, etwa im Bereich der Halswirbelsäule. Außerdem hätten aktuelle Studien gezeigt, dass Wintersportler mit Helm nicht risikoreicher fahren als solche ohne Helm, teilt die Arbeitsgemeinschaft Sicherheit im Sport (ASiS) in Bochum gemeinsam mit drei anderen Einrichtungen zur Unfallverhütung mit.

In Deutschland trugen in der Saison 2007/08 bereits rund 40 Prozent der Erwachsenen und 80 bis 90 Prozent der Kinder einen Skihelm, so die Arbeitsgemeinschaft.
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