Köln - Hygiene verringert Infektionsgefahr am Arbeitsplatz

Hygiene verringert Infektionsgefahr am Arbeitsplatz

Von: dpa
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Köln. Bazillenfalle Büro: Fast jeder zweite Arbeitnehmer in Deutschland bleibt dem Gesundheitsmonitor 2009 der Bertelsmann-Stiftung zufolge trotz Krankheit nicht zu Hause.

„Wer krank arbeitet, ist nicht leistungsfähig, steckt die Kollegen an und riskiert Folgeerkrankungen wie eine Herzmuskelentzündung”, warnt Ulrike Roth, Arbeitsmedizinerin beim TÜV Rheinland. Wer dennoch krank zur Arbeit kommt, sollte Abstand zu Kollegen halten. Einmal-Papiertücher seien zudem hygienischer als Stofftaschentücher.

Kontakt zu erkrankten Kollegen erhöht das eigene Ansteckungsrisiko. Die meisten Krankheiten werden im Winter durch Sekrettropfen beim Niesen oder Husten verbreitet. Der TÜV Rheinland empfiehlt deswegen, im Büro gemeinsam genutzte Geräte wie Tastaturen und Telefone regelmäßig abzuwischen und Hände häufig zu waschen.

Da trockene Heizungsluft die Schleimhäute austrocknet und somit anfälliger für Keime macht, empfehlen die Sachverständigen regelmäßiges Lüften der Arbeitsräume und Spaziergänge im Freien.

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