Heilungschance bei Wundliegen hängt vom Allgemeinzustand ab

Von: ddp
Letzte Aktualisierung:

Seligenstadt. Für bettlägerige Patienten bringt Wundliegen, Dekubitus genannt, schweres Leiden mit sich: Wenn durch das lange Liegen einzelne Körperpartien nicht mehr richtig durchblutet werden, können offene Stellen bis hin zu tiefen Wunden entstehen.

„Die Behandlung ist häufig ein ganz schwieriges therapeutisches Problem”, erklärt Erik Senger, niedergelassener Hautarzt und Venerologe in Seligenstadt. Nur durch eine Kombination verschiedener therapeutischer Ansätze ist dabei eine Heilung oder zumindest eine Linderung des Leidens möglich.

Einen wesentlichen Einfluss hat zunächst der Allgemeinzustand des Patienten. Ist dieser noch gut und werden die Symptome lediglich durch das Liegen verursacht, ist die Behandlung einfacher als bei Patienten, die bereits stark abgebaut haben und beispielsweise nicht mehr in der Lage sind, richtig zu essen. Schließlich spielen auch die Pflege und die Lagerung des Patienten eine große Rolle. Spezielle Luftkammer-Matratzen können hier wesentlich zur Entschärfung der Situation beitragen.

Im günstigsten Fall, bei dem die Patienten wieder mobilisiert werden können, sei ein Dekubitus durchaus heilbar, erklärt Senger. Bei manchen schweren Pflegefällen könne das Ziel der Behandlung jedoch oft nur sein, das Leiden möglichst zu lindern und Komplikationen zu vermeiden.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert