Laupheim - Fußpilz muss ausdauernd behandelt werden

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Fußpilz muss ausdauernd behandelt werden

Von: ddp
Letzte Aktualisierung:

Laupheim. Die Bekämpfung einer Fußpilz-Erkrankung kann eine lästige Angelegenheit sein.

Wer sich die Infektion einmal im Schwimmbad oder in der Sauna eingefangen hat, wird sie meist so schnell nicht wieder los.

Um die juckenden und brennenden Stellen zwischen den Zehen in den Griff zu bekommen, sei vor allem eine ausdauernde Behandlung mit speziellen Salben oder Sprays (Antimykotika) zu empfehlen, sagt die Laupheimer Hautärztin Madeleine Schunter vom Berufsverband Deutscher Dermatologen: „Auch wenn der Fußpilz schon nicht mehr zu sehen ist, sollte man die Behandlung noch mindestens eine Woche fortsetzen”.

Zur Bekämpfung eignen sich nach Schunters Worten insbesondere Präparate mit dem Wirkstoff Terbinafin. Gels oder Lösungen seien rezeptfrei erhältlich. Um der unangenehmen Pilzerkrankung vorzubeugen, sollten im Sommer möglichst selten geschlossene Schuhe getragen werden. Speziell in vielen Sportschuhen fänden Pilze ideale Wachstumsbedingungen vor, erläutert die Hautärztin. Ratsam seien dagegen luftdurchlässiges Schuhwerk und Strümpfe aus Baumwolle.

In öffentlichen Bädern seien darüber hinaus Badeschlappen zu empfehlen, betont die Hautärztin: „Auch in der Umkleidekabine sollte man die Schlappen unbedingt anbehalten, weil hier oft besonders viele Pilze lauern.” Außerdem müsse stets darauf geachtet werden, die Zehenzwischenräume sorgsam mit dem Handtuch abzutrocknen.
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