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Fleischarme Ernährung reduziert das Risiko für Gichtanfälle

Von: dapd
Letzte Aktualisierung:

Bonn. Die richtige Ernährung spielt bei Gicht eine wichtige Rolle: Die Symptome lasse sich mit einem Verzicht auf sogenannte Purine lindern.

Die Eiweißverbindungen, die in vielen Lebensmitteln vorkommen, werden im Körper zu Harnsäure umgewandelt, dem Hauptauslöser für Gichtanfälle. Der bewusste Verzicht ist allerdings nicht immer einfach, denn Purin steckt in vielen Lebensmitteln, die gerade an Feiertagen wie Ostern Hochsaison haben, wie zum Beispiel Fleisch, Fisch oder Bier.

„Gichtpatienten sollten möglichst wenig Fleisch essen und zum Beispiel bei Geflügel die Haut entfernen”, sagt Professor Stefan Schewe, ärztlicher Berater der Deutschen Rheuma-Liga in Bonn.

Ratsam sei auch der Verzicht auf Fertigprodukte mit Fleischkonzentrat. „Kochen Sie am besten immer frisch”, rät der Experte. „Ideal für Gichtpatienten ist eine mediterrane Ernährung mit viel Gemüse, Salat statt Fleisch und Fisch, dazu ein Glas Wein.”

Jetzt zu Ostern dürfen Gichtpatienten auch in Maßen Schokoeier oder einen Schokohasen essen, denn Schokolade gilt als purinarm. Auch gekochte Eier sind erlaubt, sagt der Experte: „Ein bis zwei Eier pro Tag sind in Ordnung, mehr sollten es aber nicht sein.”

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