Fit durch den Winter: Mit viel Bewegung

Von: dpa
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Wiesbaden. Etwa fünf Prozent aller Deutschen sind von der sogenannten Winterdepression betroffen. Zu wenig Bewegung und weniger Tageslicht gelten als Hauptursache für diese saisonale Verstimmung.

Dagegen hilft, sich mindestens dreimal wöchentlich 45 bis 60 Minuten an der frischen Luft zu bewegen, sagt Dieter Breithecker von der Bundesarbeitsgemeinschaft für Haltungs- und Bewegungsförderung in Wiesbaden.Am besten sei diese zusätzliche Bewegung in der Mittagszeit, weil dann die Lichtintensität am stärksten ist. „Am Wochenende bietet sich an, die Zeit deutlich zu verlängern.”, so Breithecker.

Gerade im Winter bieten sich körperliche Aktivitäten wie (Schneeschuh-) Wandern, Skilanglauf, Schlittschuhlaufen oder auch einfaches Schneeschaufeln an. „Moderate Ausdauerbelastungen von mindestens 30 Minuten sorgen nicht nur für eine verbesserte körperliche Fitness sowie verbesserte Resistenz gegenüber Erkältungskrankheiten. Wie heute bekannt ist, sorgen sie darüber hinaus für eine verbesserte Struktur und Funktionsweise des Gehirns”, erläutert er.

Das steigert auch die geistige Fitness. „Zurückzuführen ist dies unter anderem auf eine vermehrte Gehirndurchblutung sowie eine erhöhte Ausschüttung stimmungsaufhellender Hormone”, sagt Breithecker. Außerdem wird die Neubildung von Nervenzellen angeregt. Neuere Studien heben in diesem Zusammenhang besonders die schützende Wirkung hinsichtlich der Alterskrankheiten Alzheimer oder Demenz hervor. Grundvoraussetzung dafür ist eine positive Einstellung und Freude an der Bewegung.

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