Ein Lesestein als Lupe: So erhielt die Brille ihren Namen

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Hamburg. Wer vor rund 1000 Jahren schlecht gucken konnte, hatte bei uns in Europa Pech. Brillen gab es noch nicht. Sie mussten erst noch erfunden werden, und das passierte nicht an einem Tag.

Der Startschuss fiel mit dem sogenannten Lesestein. So eine Sehhilfe nutzten Mönche in Europa im Mittelalter.

Lesesteine waren glashelle Steine etwa in Form einer Halbkugel. Wenn man sie über einen Text schob, vergrößerten sie die Buchstaben - wie eine Lupe. Sie wurden aus Bergkristall oder einem Material namens Beryll geschliffen. Vermutlich stammt das Wort „Brille” von der Bezeichnung Beryll ab.

In Europas wurden geschliffene Gläser wahrscheinlich um das Jahr 1300 in Italien erstmals für Sehhilfen verwendet. Von da an wurde die Brille immer weiter entwickelt und verbessert.
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