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Depression bei Diabetes nicht ignorieren

Von: dpa
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Berlin. Diabetiker haben Studien zufolge ein erhöhtes Risiko, an einer Depression zu erkranken. Das kann eine erfolgreiche Diabetesbehandlung gefährden, warnt die Organisation diabetesDE in Berlin anlässlich des Welttags der seelischen Gesundheit an diesem Sonntag (10. Oktober).

Wer als Zuckerkranker Anzeichen einer Depression bei sich bemerkt, sollte sich daher nicht scheuen, seinem Hausarzt die belastenden Empfindungen mitzuteilen. Anderenfalls verschlechtern sich die Blutzuckerwerte, ohne dass klar ist warum.

Wichtig ist der Organisation zufolge, dass die Behandlung der Depression in die Diabetestherapie eingebunden ist. Einige Medikamente gegen Depressionen können zum Beispiel zu einer Gewichtszunahme und Fettstoffwechselstörungen führen, was dann die Behandlung des Diabetes erschwert.

Symptome für eine Depression sind unter anderem Erschöpfung, innere Leere, Schlaflosigkeit, Konzentrationsschwäche, Schuld- und Minderwertigkeitsgefühle. Diese können mehrere Wochen oder Monate anhalten und kehren in Phasen wieder.

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