Bundesamt warnt vor Schmerzmittel „Fortodol”

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Berlin. Das Bundesamt für Verbraucherschutz hat vor der Einnahme des Schmerzmittels „Fortodol” gewarnt. Beim Verzehr des Präparats bestehe die Gefahr schwerer Leberschäden, teilte das Amt am Donnerstag mit.

In Norwegen und Schweden sei nach aktuellem Stand bereits eine Person an den Folgen der „Fortodol”-Einnahme gestorben, acht weitere seien erkrankt. „Fortodol” enthalte laut einer schwedischen Analyse die in Europa nicht zugelassene Substanz Nimesulid.

Die Kapseln werden im Internet als kräuterbasierte Mittel gegen Arthritis, Rücken-, Zahnschmerzen oder Migräne angeboten. In England werde das Produkt auch unter dem Namen „Miradin” vertrieben, in Schweden sei es im Februar bereits vom Markt genommen worden.
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