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Buchtipp: Die Wahrheit über Babynahrung

Von: dapd
Letzte Aktualisierung:

Freiburg/Breisgau. . Ob Brust oder Fläschchen, selbst gekocht oder aus dem Supermarkt, Bio oder nicht - Babynahrung ist ein viel diskutiertes Thema unter Eltern. Die zahlreichen Möglichkeiten sowie etliche Ge- und Verbote in Sachen Ernährung verwirren Mütter und Väter zunehmend.

Die Ernährungswissenschaftlerin Kathrin Burger räumt in ihrem Buch „Hauptsache, es schmeckt! - Die Wahrheit über Babynahrung” mit gängigen Mythen über Babybrei und Co. auf.

Die Angst vor Lebensmittelvergiftung, Übergewicht und Diabetes sowie Allergien machten Mütter bereits während der Schwangerschaft empfindlich für das Thema Ernährung, sagt die Autorin.

Nach der Geburt sei der Stress um das Essen dann noch größer. Mütter beschäftigten sich unter anderem mit Fragen wie: Stillen und wenn ja, bis wann, oder welche Beikost ist die Beste? Darauf hätten Freunde, Verwandte und Medien viele Meinungen und Antworten, die mitunter überfordernd auf Eltern wirkten.

Dies kann Burger zufolge zu einem Kontrollwahn bei Müttern führen: Sie beginnen, das Essverhalten ihres Kindes ständig zu überwachen. Solch übertriebene Sorge und Fixierung auf die gesunde Ernährung könne im Zweifel Essstörungen beim Kind auslösen, warnt die Ernährungsexpertin. Daher empfiehlt Burger zuallererst mehr Gelassenheit.

Außer Alkohol und rohen Produkten könnten Mütter in der Schwangerschaft nach Lust und Laune essen. Ein nicht gestilltes Kind habe auch keine zwingenden gesundheitlichen Nachteile.

Von sogenannten Kinderlebensmitteln rät sie allerdings ab. Darin seien nämlich zu viel Zucker, Fett und Farbstoffe enthalten. Von Verboten oder Zwängen hält Burger ansonsten wenig. Ein Besuch im Schnellrestaurant dürfe ab und an durchaus auf dem Plan stehen.

Kathrin Burger: „Hauptsache, es schmeckt! - Die Wahrheit über Babynahrung”, Herder, 2011, 12,95 Euro, ISBN: 978-3-451-30370-8
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