Bluthochdruck unbedingt ernst nehmen

Von: dapd
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Blutdruck
Zu wissen, dass die Blutdruckwerte nicht in Ordnung sind, ist das eine. Sich entsprechend zu verhalten, das andere. Vielen Bluthochdruckpatienten fällt es schwer, ihre Lebensgewohnheiten so zu verändern, dass die hohen Werte wieder sinken. Foto: dpa

Krefeld. Zu wissen, dass die Blutdruckwerte nicht in Ordnung sind, ist das eine. Sich entsprechend zu verhalten, das andere. Vielen Bluthochdruckpatienten fällt es schwer, ihre Lebensgewohnheiten so zu verändern, dass die hohen Werte wieder sinken.

Ob Rauchen, Übergewicht, Bewegungsmangel oder Stress: „Viele nehmen die Erkrankung erst dann wirklich ernst, wenn die Alarmglocken bereits laut schrillen”, weiß Professor Heinrich Klues, Chefarzt und Direktor der Kardiologie am Helios Klinikum in Krefeld.

Und obwohl der Bluthochdruck schon lange bekannt ist, folgt die Einsicht zum Handeln erst, wenn das Herz bereits schmerzt. „Und dann kann es im schlimmsten Fall bereits zu spät sein.”

Die gute Nachricht: Auch wenn anfänglich häufig Medikamente zum Einstellen des erhöhten Blutdrucks nötig sind, können die Patienten selbst eine ganze Menge tun.

„Wer auf die Signale seines Körpers hört, gesünder isst, sich mehr bewegt, stärkt das gesamte Herz-Kreislauf-System und baut im wahrsten Sinne des Wortes Druck ab”, erklärt der Experte.

Wichtig ist es nur, damit auch anzufangen und dann konsequent am Ball zu bleiben. Professor Klues spricht Warnungen zur Motivation aus: „Machen Sie sich bewusst, dass Ihr Herz die starken Belastungen durch den hohen Blutdruck nur eine Zeit lang kompensieren kann, auf Dauer droht der Motorschaden.”

Um langfristige Folgen zu vermeiden, sollten Erwachsene regelmäßig ihren Blutdruck kontrollieren lassen, zum Beispiel beim Hausarzt. Wer ein eigenes Blutdruckmessgerät hat, kann sich auch selbst einen festen Überprüfungs-Termin, zum Beispiel einmal monatlich, im Kalender notieren: „Das kostet nicht viel Zeit und lässt sich ganz einfach am Küchentisch erledigen.”
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