Berlin - Beim Facelift sollte Natürlichkeit im Vordergrund stehen

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Beim Facelift sollte Natürlichkeit im Vordergrund stehen

Von: dapd
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Berlin. In Amerika macht es irgendwann fast jeder, in Deutschland gilt es noch als eitle Verrücktheit: Beim Thema „Facelift” denkt jeder an maskenhafte Gesichter schräger Hollywood-Diven, komplett glatt gezogen und völlig verspannt.

Joachim von Finckenstein von der Deutschen Gesellschaft für Ästhetische und Plastische Chirurgie (DGÄPC) in Berlin weiß warum: „Sobald das Facelift zu stark umgesetzt wird, sieht das Gesicht künstlich aus. ”Er rät zur natürlichen Faltenstraffung: „Gerade beim Facelift gilt die Devise: Weniger ist mehr.”

Junge Menschen brauchten kein Gesichtslifting. Falten und schlaffe Haut würden frühestens mit 50, eher mit 60 Jahren ein Thema, weiß Finckenstein: „Bei Frauen verändert sich mit Beginn der Wechseljahre allmählich das Hautbild.” Patientinnen beklagen dabei oft zu starke Faltenbildung oder die sogenannten „Hamsterbäckchen”. „Dabei sinkt die Wangenhaut seitlich am Kinn”, erläutert der Facharzt für Ästhetische und Plastische Chirurgie.

Während in den 60er Jahren einfach die Haut nach hinten gezogen wurde, wird heute ganzheitlich gearbeitet: „Abgesunkene Fettpolster werden mit feinen Fäden angehoben, Gesichtsstrukturen natürlich geformt.”

Auch wenn viele Dermatologen in ihren Praxen Facelifts anbieten, empfiehlt Finckenstein, für eine Straffung des Gesichts immer einen Facharzt für plastische-ästhetische Chirurgie aufzusuchen: „Gerade bei Veränderungen im Gesicht sollte nur ein sehr erfahrener Arzt gewählt werden, sonst läuft man Gefahr, danach sehr unzufrieden zu sein.” Natürlichkeit sollte dabei im Vordergrund stehen: „Ein gutes Facelift erkennt man daran, dass es eben nicht künstlich verjüngt, sondern dem Menschen ein erholtes Aussehen gibt, so als hätte man besonders gut geschlafen.”

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