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Bei Verdacht auf Berufskrankheit zunächst an Hausarzt wenden

Von: dpa
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Berlin. Beim Verdacht auf eine Berufskrankheit sollten sich Arbeitnehmer zunächst einmal an den Hausarzt wenden.

Findet er Anzeichen für eine Berufskrankheit, mache er eine Meldung bei der Berufsgenossenschaft oder der Unfallkasse, erklärt die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV). Eine Berufskrankheit tritt zum Beispiel häufig bei Friseuren auf, die mit der Zeit an den Händen eine Allergie etwa gegen Shampoo entwickeln können. Nimmt der Hausarzt die Meldung nicht vor, könnten sich Arbeitnehmer alternativ auch selbst formlos an den Unfallversicherungsträger wenden.

Der Unfallversicherungsträger prüfe dann, ob der Arbeitnehmer erkrankt ist und in wieweit die Symptome auf die Situation am Arbeitsplatz zurückzuführen sind. Liegt im Ergebnis eine Berufskrankheit vor, ist der Unfallversicherungsträger verpflichtet, den Arbeitnehmer bei der Heilung der Krankheit zu unterstützen. Die Unterstützung reicht von der medizinischen Versorgung bis hin zur Zahlung einer Rente bei einer Minderung der Erwerbsfähigkeit.

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