Bei Sodbrennen in der Schwangerschaft: Kleinere Portionen essen

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München. Durch mehrere kleine Mahlzeiten über den Tag verteilt statt weniger großer Portionen lässt sich Sodbrennen in der Schwangerschaft lindern.

Außerdem sollten Betroffene auf fette und scharf gewürzte Speisen, Süßigkeiten sowie saure Nahrungsmittel und kohlensäurehaltige Getränke verzichten, rät Christian Albring, Präsident des Bundesverbandes der Frauenärzte (BVF) in München. Dabei sollten Frauen genau beobachten, auf welche Nahrungsmittel sie empfindlich reagieren.

Auch gründliches Kauen, langsames Essen und sparsames Trinken während des Essens können den Angaben zufolge dem Sodbrennen entgegen wirken. Außerdem sollten Schwangere mit Sodbrennen nicht spät abends essen, sich nicht unmittelbar nach den Mahlzeiten hinlegen und keine engen Gürtel tragen. Säurereduzierende Medikamente seien dagegen erst zu empfehlen, wenn alle genannten Möglichkeiten ausgeschöpft wurden.

40 bis 80 Prozent aller werdenden Mütter leiden laut BVF an Sodbrennen. Vor allem im letzten Drittel der Schwangerschaft drücke die wachsende Gebärmutter von unten gegen den Magen. Dadurch könne Magensäure in die Speiseröhre gepresst werden. Dies sei noch wahrscheinlicher, wenn große Nahrungsmengen den Platz im Magen weiter verringern.
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