Köln - Bei rheumatoider Arthritis macht Sport beweglicher

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Bei rheumatoider Arthritis macht Sport beweglicher

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Köln. Moderate bis intensive Bewegung verbessert bei Menschen mit rheumatoider Arthritis die Beweglichkeit. Auch den angegriffenen Gelenken schadet das Training wahrscheinlich nicht, solange die Krankheit im Frühstadium ist oder nicht fortschreitet.

Das ergab eine Auswertung von zehn Studien mit rund 1000 Patienten, auf das das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) auf dem Portal gesundheitsinformation.de hinweist.

Der Sport steigere vielmehr die Muskelkraft und körperliche Fitness. Untersucht wurden Bewegungsprogramme, die meist aus Kraft-, Fahrradergometer- und Laufbandtraining bestanden. Die Teilnehmer trainierten in der Regel mindestens zweimal pro Woche.

Patienten mit einem schwereren Erkrankungsgrad sollten der Auswertung zufolge dagegen vorsichtig sein: Für sie empfehlen sich unter Umständen spezielle Bewegungsprogramme, die auf Sportarten und Übungen verzichten, bei denen die Gelenke oft gedreht oder stark belastet werden.

Bei der rheumatoiden Arthritis schädigen Entzündungen die Gelenke. Vor allem Finger, Handgelenke und Füße sind betroffen, erläutert das Institut. Die Krankheit führt zu steifen Gelenken und Muskelschwäche. Dies beeinträchtigt die Beweglichkeit der Patienten.

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