Bei Migräne braucht der Kopf Pausen

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Kiel/Berlin. Wer an Migräne leidet, sollte seinem Hirn regelmäßig Pausen gönnen.

Mal nichts tun sei wichtiger, als immer ganz viel Aktivität an den Tag zu legen, sagt Prof. Hartmut Göbel von der Schmerzklinik Kiel. Wichtig seien ein regelmäßiger Tagesrhythmus, regelmäßige Mahlzeiten und feste Entspannungszeiten. Ein entsprechend verändertes Verhalten machten 50 bis 70 Prozent einer effektiven Migränetherapie aus, erläutert der Neurologe und Psychologe in der Zeitschrift „test” (Ausgabe 11/2011).

Durch Pausen und eine geregelte Tagesstruktur könnten Betroffene die für Migränepatienten typische, schnelle und übermäßige Hirnaktivität stabilisieren. Treten trotzdem Attacken auf, müssten Patienten schnell versuchen, sie mit Medikamenten zu stoppen, rät Göbel.

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