Hannover - Badewasser mit etwas Bleichmittel hilft bei Neurodermitis

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Badewasser mit etwas Bleichmittel hilft bei Neurodermitis

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Hannover. Badewasser mit etwas Bleichmittel kann bei Neurodermitis-Beschwerden helfen.

Das in vielen Haushaltsreinigern enthaltene Natriumhypochlorit sei in geringen Mengen unbedenklich und töte Keime auf der Haut ab, erläutert die Deutsche Lungenstiftung in Hannover.

Sie beruft sich auf eine Studie von Wissenschaftlern aus Chicago (USA). Zwar ließen sich gegen die bakterielle Besiedlung der Haut auch Antibiotika einsetzen. Doch dagegen könnten die Keime resistent werden. Verschiedene andere getestete Desinfektionsmittel hätten zu Hautreizungen geführt oder unansehnliche Ergebnisse gehabt.

Durch den starken Juckreiz kratzen Neurodermitis-Patienten ihre Haut oft auf. Das führt zu Infektionen, in der Folge entstehen Pusteln, Krusten und nässende Haut. Um dem vorzubeugen, nahmen Betroffene im Alter von 6 bis 17 Jahren im Rahmen der Studie drei Monate lang Vollbäder, denen ein halber Becher sechsprozentiges Natriumhypchlorit zugefügt war - zweimal pro Woche für jeweils zehn Minuten.

Bereits nach einem Monat verbesserte sich das Hautbild im Vergleich zur Kontrollgruppe deutlich. Damit alle Körperbereiche mit dem Bleichmittel in Berührung kommen, sollten Patienten beim Baden bei geschlossenen Augen auch mit dem Kopf untertauchen.

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