Augen-OP muss von Versicherung nicht bezahlt werden

Von: dapd
Letzte Aktualisierung:
Augenarzt/Untersuchung
Eine private Krankenversicherung darf sich weigern, die Kosten für eine sogenannte Katarakt-Operation zu übernehmen, mit der eine Fehlsichtigkeit beseitigt werden soll. Foto: dpa

Heilbronn. Eine private Krankenversicherung darf sich weigern, die Kosten für eine sogenannte Katarakt-Operation zu übernehmen, mit der eine Fehlsichtigkeit beseitigt werden soll. Dies gilt aber nur, wenn die Fehlsichtigkeit auch durch eine Brille ausgeglichen werden kann, wie das Landgericht Köln entschied.

Die Kölner Richter begründeten ihre Entscheidung damit, dass die möglichen Komplikationen einer solchen Operation in keinem angemessenen Verhältnis zu der Beeinträchtigung stünden, die mit ihr beseitigt werden solle.

Damit sei die Operation medizinisch nicht notwendig. Daher müsse sie auch nicht bezahlt werden. (Aktenzeichen: Landgericht Köln 23 O 213/11)
Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert