Auch Monate nach Gürtelrose noch Schmerzen möglich

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Berlin. Eine Gürtelrose kann Monate oder Jahre später noch zu Schmerzen führen, auch wenn der damit verbundene Hautausschlag längst abgeheilt ist.

Die Beschwerden werden dann als Post-Zoster-Neuralgie oder postherpetische Neuralgie bezeichnet, erläutert Prof. Claudia Sommer von der Deutschen Gesellschaft für Neurologie in Berlin. Ein rezeptfreies Schmerzmittel helfe in diesem Fall nur selten. Besser geeignet seien verschreibungspflichtige Medikamente aus der Gruppe der Antiepileptika oder Antidepressiva, die unter anderem die Schmerzweiterleitung zum Gehirn hemmen, sowie opioidhaltige Arzneimittel.

Eine Gürtelrose bekommen nur diejenigen, die schon einmal Windpocken hatten. Die Krankheitserreger überdauern in Rückenmarksnerven. Sie können sich bei einem geschwächten Immunsystem wieder vermehren und die Gürtelrose auslösen. Die Schmerzen können brennnend-bohrend, intensiv und andauernd oder kurz einschießend sein, erläutert Sommer. Der Betroffene ist an den Stellen, an denen sich die befallenen Nerven befinden, außerdem manchmal äußerst berührungsempfindlich.
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