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Apotheker warnen vor Pillen und Alkohol

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Düsseldorf. Vor den oft gefährlichen Wechselwirkungen von Medikamenten und Alkohol haben Apotheker kurz vor den „Tollen Tagen” gewarnt.

Bei der Einnahme von Medikamenten und dem gleichzeitigen Griff zum Glas sei „in den meisten Fällen die Wirkung der Arzneimittel unkalkulierbar”, erklärten Sprecher des Apothekerverbandes und der Apothekerkammer Nordrhein am Montag in Düsseldorf. Einige Präparate könnten den Abbau des Alkohols stark hemmen; in andere Fällen verstärke Schnaps oder Bier die Wirkung und auch die Nebenwirkungen des Medikaments.

Arzneimittel wie etwa Antibiotika verlangsamen den Abbau des Alkohols im Körper, erklären die Apotheker. Dies könne zu Übelkeit, Kopfschmerzen und niedrigem Blutdruck führen. Andere Arzneimittel würden wie der Alkohol über das gleiche System der Leber abgebaut. Dieses System ist aber sei aber schon mit dem Abbau des Alkohols „beschäftigt”, so dass der Arzneistoff im Körper bleibe und nicht ausgeschieden werden könne. Dadurch verstärke und verlängere sich die Wirkung des Arzneimittels.

Wer Medikamente nimmt und trotzdem feiern möchte, der sollte besser einen Bogen um jede Art von den Alkohol machen.
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