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Anzeichen für Unterzuckerung: Nervosität und Zittern

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Diabetes
Nervosität und Zittern können erste Anzeichen für eine drohende Unterzuckerung sein. Foto: Paul Santosi

Berlin. Nervosität, Zittern, Heißhunger und Schweißausbrüche können bei Diabetikern auf eine Unterzuckerung hinweisen. Nehmen Betroffene nicht sofort Zucker zu sich oder bekommen eine Spritze mit dem hormonellen Gegenspieler des Insulins, Glukagon, wird ihr Zustand immer schlechter.

Darauf weisen die Deutsche Diabetes-Gesellschaft und die Deutsche Adipositas-Gesellschaft in Berlin hin. Sie können dann das Bewusstsein verlieren, Krampfanfälle bekommen und sich bei Stürzen verletzen. Auch Herz und Gefäße werden geschädigt.

Ausgelöst werden kann eine Unterzuckerung durch zu wenig Nahrung, Alkohol oder körperliche Überlastung, aber auch eine falsche Dosierung von Diabetes-Medikamenten oder Insulin. Besonders gefährdet sind Patienten, die älter sind, schon lange Diabetes haben und deren Nierenfunktion gestört ist. In Diabetes-Schulungen können sie lernen, die Symptome rechtzeitig wahrzunehmen und dagegen anzugehen.
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