Köln - Antiseptischer Rasierschaum kann Haarwurzel-Entzündung verhindern

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Antiseptischer Rasierschaum kann Haarwurzel-Entzündung verhindern

Von: dapd
Letzte Aktualisierung:

Köln. Entzündete Haarwurzeln sind auf der Haut als gerötete Knötchen, kleine Pickel oder stecknadelkopfgroße Pusteln zu erkennen.

Die sogenannte Follikulitis, also die Entzündung der Talgdrüse im oberen Bereich der Haarwurzel, wird durch Bakterien oder Hefepilze ausgelöst.

„Am häufigsten betroffen sind der Bartbereich, die Oberschenkel, das Gesäß und der Genitalbereich, also behaarte Körperstellen, an denen wir vermehrt schwitzen oder an denen häufig die Haare rasiert werden”, sagt Dermatologe Hans-Georg Dauer aus Köln. Wer dann noch fetthaltige Salben oder Öle verwendet, könne die Haarwurzeln damit zusätzlich verstopfen und eine Entzündung begünstigen.

„Diese kleinen Entzündungen können zwar schmerzhaft sein, aber sie heilen in der Regel innerhalb von wenigen Tagen folgenlos wieder ab”, beruhigt Dauer. Er rät, die betroffenen Hautpartien mit einer desinfizierenden Lösung zu behandeln und während der akuten Entzündung auf das Rasieren verzichten. Um späteren Entzündungen vorzubeugen, könne beim Rasieren ein Antiseptikum aus der Apotheke als Rasierschaum verwendet werden.
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