Aachen - Zinsen für Sparbriefe und Festgelder steigen

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Zinsen für Sparbriefe und Festgelder steigen

Von: Max Geißler
Letzte Aktualisierung:

Aachen. Sparer können sich freuen: Einige Banken haben in den vergangenen Wochen die Zinsen für Sparbriefe und Festgeld angehoben. Es sind meist nur kleine Schritte, aber immerhin.

Den vierten Monat in Folge kletterte der Biallo-Zinsindex für sechsjährige Sparbriefe und Festgelder Stück für Stück nach oben. Um mehr als ein Zehntel ist der Durchschnittszins bereits angewachsen; jetzt notiert er bei knapp 1,6 Prozent. Eine Ertragsverbesserung von 0,15 Prozent seit dem Tiefstand. Klingt überschaubar, doch wer zum Beispiel 15.000 Euro für sechs Jahre fest anlegt, der verbessert jetzt seinen Ertrag um rund 150 Euro.

Sparbriefe: mehrere Anbieter drehen an der Zinsschraube

Sparer konnten sich zuletzt über Zinssprünge von bis zu einem halben Prozentpunkt freuen. So verbesserten Audi- und VW Bank die Konditionen für fünfjährige Sparbriefe um 0,4 Prozentpunkte auf 1,5 Prozent Zinsen, sechsjährige kletterten um 0,5 Prozentpunkte auf 1,8 Prozent Zinsen und siebenjährige wuchsen um 0,4 Punkte auf 2,0 Prozent Zinsen. Auch die IKB Bank schob ihre an sich schon gute Verzinsung weiter an: Dreijähriges Festgeld verbesserte sich um 0,3 Prozentpunkte auf 2,0 Prozent Zinsen, vierjähriges stieg um 0,3 Prozentpunkte auf 2,2 Prozent und fünfjähriges um 0,2 auf 2,4 Prozent.

Auch Cortal Consors legt nach: Die fränkische Bank erhöht den Zinssatz für vierjährige Sparbriefe um 0,3 auf 1,5 Prozent, fünfjährige Sparbriefe rentieren nach einer Erhöhung um 0,3 Punkte jetzt mit 1,8 Prozent Zinsen. Einen großen Schluck aus der Zinspulle nahm auch die Ziraat Bank: Sie verbesserte beispielsweise fünfjährige Sparbriefe um 0,4 Prozent auf 1,7 Prozent. Auch Sparkassen zogen nach. Beispiel Hamburger Sparkasse: Die Hansestädter schraubten die Verzinsung von vierjährigem Festgeld um 0,2 Prozentpunkte auf 1,4 Prozent Zinsen herauf, fünfjähriges Festgeld kletterte um 0,35 Prozentpunkte auf 1,75 Prozent Guthabenzins.

Festgeld mit Renditepotential

Erfolgreiche Sparer prüfen stets, ob es nicht noch besser geht. Unser Festgeldvergleich zeigt: Der Spitzenzins bei vierjährigen Festgeldern liegt aktuell bei knapp 2,5 Prozent. Die estnische Bigbank lockt Anleger mit 2,45 Prozent Zinsgutschrift, wenn mindestens 10.000 Euro auf das Festgeldkonto fließen. Zahlreiche Institute gewähren Anlegern 2,2 Prozent Zinsen, so etwa IKB Bank, Denizbank, Credit Europe Bank und Südtiroler Sparkasse. Grenke und Santander Bank winken bei deutscher Einlagensicherung mit 2,0 Prozent Zinsen.

Zwei Zehntel höhere Zinsen gibt es im Schnitt bei fünf Jahren Bindungsfrist. So spendiert die Bigbank für 10.000 Euro Einlage 2,65 Prozent Zinsen, Renault Bank und Credit Europe Bank und IKB zahlen je 2,4 Prozent. Attraktive Vergütungen mit deutscher Einlagensicherung gewähren auch die Stadtsparkasse München mit 2,3 Prozent und die Santander Direkt Bank mit 2,25 Prozent.

Festgeld und Sparbriefe: die Kombination machts

Wer mit weiter steigenden Zinsen rechnet und sich nicht für mehrere Jahre binden möchte, sollte über eine Kombination aus kurzer und längerer Laufzeit nachdenken. Sparbriefe mit kurzer Laufzeit bringen zwar etwas weniger Ertrag, bieten aber die Chance auf besser verzinste Termingelder bereits nach kurzer Zeit. Längerfristige Festgelder oder Sparbriefe hingegen ermöglichen konstantes und sicheres Kapitalwachstum.

Geldanlage-Vergleich: Diese Zinsen gibt es derzeit bei Tagesgeld, Festgeld und Sparbriefen.

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