Aachen - Wenn der Dispo drückt: Drei Tipps zum Sparen

Wenn der Dispo drückt: Drei Tipps zum Sparen

Von: Max Geißler
Letzte Aktualisierung:
Dispo-Kredit
Mit wachsendem Minus summieren sich auch die Kosten: Bei Überziehungen über den Dispo hinaus verlangen Banken im Schnitt über 15 Prozent. Foto: dpa

Aachen. Oft ist am Ende des Geldes noch viel zu viel Monat übrig. Da hilft nur Sparen. Drei Tipps, wie man die Kosten für den Dispo-Kredit drücken kann.

Am Anfang sind es ein paar Cent, die anfallen, wenn das Girokonto nur kurz und wenig überzogen wird. Mit wachsendem Minus summieren sich die Kosten allerdings kräftig. Der durchschnittliche Dispozins liegt laut Biallo-Index aktuell bei rund elf Prozent. Bei 3000 Euro Miesen fallen immerhin 330 Euro pro Jahr an. Bei Überziehungen über den Dispo hinaus verlangen Banken im Schnitt sogar über 15 Prozent.

Ratenkredit statt Dispo-Kredit

Eine erheblich günstigere Alternative kann ein Ratenkredit sein. Wer umschuldet, kann nicht nur Kosten sparen, sondern profitiert auch von einem festen Zinssatz, planbarer Laufzeit und einer individuell wählbaren, festen Kreditrate. So schrumpft der Schuldenberg Rate für Rate.

Ratenkredite gibt es bereits ab 2,99 Prozent Effektivzins. Für das Kontominus von 3.000 Euro fallen so bestenfalls nur noch 89,70 Euro pro Jahr an - 240 Euro weniger als bei einem durchschnittlichen Dispo-Kredit.

Girokonto mit niedrigem Dispozins wählen

Es gibt auch Girokonten, für die erheblich niedrigere Zinsen als der Durchschnittswert anfallen - zum Beispiel von der Münchner DAB Bank mit 7,5 Prozent, 1822 direkt mit 7,74 Prozent und DKB mit 7,9 Prozent. Allerdings sollte man nicht nur auf niedrige Dispozinsen achten. Denn auch monatliche Kontogebühren können kräftig ins Geld gehen. Teure Banken verlangen rund zehn Euro im Monat für ihr Girokonto. Andere verzichten völlig auf Monatsgebühren - etwa Comdirect, DKB oder ING-Diba. Netbank und die Frankfurter Sparkassentochter 1822 direkt machen dafür einen monatlichen Geldeingang zur Voraussetzung.

Abrufkredit eröffnen

Wer weder das Girokonto wechseln, noch in einen Ratenkredit umschulden möchte, kann auf einen preiswerten Abrufkredit setzen. Hier räumt die Bank einen Kreditrahmen ein, über den man beliebig verfügen kann. Das jeweils benötigte Geld wird aufs Girokonto überwiesen. Die Rückzahlung ist flexibel. Kreditinstitute fordern entweder nur die jeweils fälligen Zinsen oder eine geringe Mindesttilgung von ein oder zwei Prozent des geliehenen Betrags. Sondertilgungen sind immer möglich. Preiswerte Abrufkredite gibt es für sieben bis acht Prozent Effektivzins. In der Regel können Verbraucher einen Abrufkredit auch bei einer anderen Bank eröffnen, als bei der sie ihr Girokonto haben.

Möchten Sie ein günstigeres Girokonto? Vergleichen Sie Online- und Filial-Angebote.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert