Berlin - Wenige Pflegetagegeldversicherungen sind „gut”

Wenige Pflegetagegeldversicherungen sind „gut”

Von: ddp.djn
Letzte Aktualisierung:

Berlin. Im Pflegefall deckt die normale Pflegeversicherung nur einen Teil der tatsächlichen Kosten. Mit einer privaten Pflegetagegeldversicherung können Verbraucher zusätzlich vorsorgen. Erstmals hat die Zeitschrift „Finanztest” in ihrer Januar-Ausgabe diese Art von Pflegezusatzversicherungen mit Qualitätsurteilen bewertet.

Die Mehrzahl der Angebote bot nur „ausreichende” oder „befriedigende” Leistungen, nur wenige waren „gut”.

Bewertet wurde vor allem das Preis-Leistungs-Verhältnis der Angebote, jeweils beim Eintritt mit 45 oder 55 Jahren und für Frauen und Männer getrennt. In allen vier Modellfällen hat der Tarif PET der DKV am besten abgeschnitten.

Eine bei Vertragsabschluss gesunde 45-jährige Frau zahlt in diesem Tarif beispielsweise monatlich 38 Euro. Im Pflegefall beträgt die Versicherungsleistung dann bis zu 1762 Euro im Monat.

Wird zu Hause gepflegt, zahlen jedoch gerade die günstigsten Versicherungen vor allem in Pflegestufe I erheblich weniger. Für alle Pflegetagegeldversicherungen gilt, je höher das Eintrittsalter, desto höher sind auch die Beiträge.

Spätestens sollte man mit Mitte 50 einsteigen, sonst werden die Beiträge auch für völlig Gesunde zu teuer. Zudem sollte man sicher sein, die Beiträge für den Rest seines Lebens aufbringen zu können. Wer aussteigen muss, verliert sein bis dahin eingezahltes Geld.
Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert