Aachen - Welche Strategie bringt die höchsten Zinsen?

Welche Strategie bringt die höchsten Zinsen?

Von: Max Geißler
Letzte Aktualisierung:

Aachen. Die bekannte Nadel, die im Heuhaufen gesucht wird - derzeit steht die Nadel für die hohen Zinsen. Vergleichen und richtiges Vorgehen optimieren den Ertrag.

Anleger dürfen derzeit bei Spitzenanbietern nahezu drei Prozent Rendite erwarten. Sparer müssen sich dafür jedoch zehn Jahre binden, etwa bei der niederländischen Credit Europe Bank, die Guthaben mit 2,9 Prozent verzinst. Dicht auf den Versen folgt die Von Essen Bankgesellschaft mit 2,85 Prozent. Beide Geldhäuser schütten den Ertrag jährlich aus. Ein Beispiel: Bei der Credit Europe Bank würde aus 20.000 Euro ein Ertrag von 5800 Euro generiert werden. Würden Sparer die Ausschüttungen erneut anlegen, stünden dank des Zinseszinseffekts stolze 6618 Euro auf der Habenseite.

Wer sich wesentlich kürzer binden möchte, kann sein Geld bei der bulgarischen Fibank zu 2,5 Prozent anlegen. Allerdings fordert das Bankhaus eine Mindestanlage von 10.000 Euro. Wird der Anlagebetrag von 20.000 Euro gesplittet, steht der Optimierungsstrategie jedoch nichts im Weg.

Festgeld mit mittlerer Laufzeit ist optimal

Bei langen Laufzeiten von zehn Jahren ist bei dem derzeit extrem niedrigen Zinsniveau Vorsicht geboten. Obwohl die Zinsen in absehbarer Zukunft wahrscheinlich nicht ansteigen werden, so ist aber nicht davon auszugehen, dass es in den nächsten zehn Jahren im Keller bleibt. Sparer sollten deshalb die Option haben, bei steigenden Zinsen auf höherverzinstes Festgeld zurückzugreifen. Daher bietet Festgeld mit mittleren Laufzeiten das attraktivste Chance-Risiko-Profil. Sparer sichern sich so vergleichsweise hohe Zinszahlungen, bei einer nicht allzu langen Bindung. Dabei ragt das Angebot der VTB Bank hervor.

Bei fünfjähriger Laufzeit erhalten Anleger gegenwärtig 2,5 Prozent. Kunden der Comdirect, der 1822 direkt oder der Hypovereinsbank können nicht einmal die Hälfte dieser Zinsen einstreichen. Wer 10.000 Euro investiert, kann mit einer Jahresausschüttung von 250 Euro rechnen. Sind fünf Jahren verstrichen, steht ein Gewinn von 1250 Euro unter dem Strich. Findige Sparfüchse können auch bei der Fibank fündig werden. Sie sollten darauf achten, dass sie ihre Ausschüttungen immer wieder neu anlegen. Dank 2,5 Prozent Jahreszins summiert sich der jährlich wiederangelegte Ertrag auf einen Gesamtgewinn auf 1314 Euro, anderenfalls würden ebenfalls 1250 Euro herauskommen.

Unbedingt vergleichen

Vergleichen Sie die Festgeldangebote der Banken, denn das zahlt sich aus. Achten Sie aber nicht nur auf die Höhe der Zinsen, sondern achten Sie auch darauf, was die Geldhäuser mit den Ausschüttungen machen und wie Sie diese lukrativ wiederanlagen können.

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