München - Versicherer muss Rückkaufwert-Berechnung nicht offen legen

Versicherer muss Rückkaufwert-Berechnung nicht offen legen

Von: dpa
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Risikolebensversicherung
Ungetrübtes Glück - doch auch eine heile Familie kann jäh durch einen Todesfall zerstört werden, den es rechtzeitig abzusichern gilt. Foto: dpa

München. Ein Lebensversicherer muss die Berechnungsgrundlagen für den „Rückkaufswert” einer Versicherung nicht offen legen. Das hat das Oberlandesgericht (OLG) München entschieden, berichtet die in München erscheinende Fachzeitschrift „recht und schaden” (Heft 5/2010).

Dem Richterspruch zufolge gibt es keine gesetzliche oder vertragliche Grundlage, wonach Versicherungen ihre Kostenstruktur offen legen müssten (Az.: 25 U 3975/08).

Das Gericht wies damit die Klage von Lebensversicherungs-Kunden ab. Diese wollten ihre Verträge vorzeitig kündigen und verlangten nicht nur die Angabe des Restwertes, sondern auch die Offenlegung der konkreten Berechnungsgrundlagen.

Dazu war der Versicherer nicht bereit - und bekam auch Recht. Es genüge in diesen Fällen, wenn dem Versicherten das Ergebnis des Zeitwertes in Tabelleform mit den garantierten Rückkaufswerten mitgeteilt wird, heißt es im OLG-Urteil.

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