Düsseldorf - Verbraucher werden ausgediente Energiesparlampen schlecht los

Verbraucher werden ausgediente Energiesparlampen schlecht los

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Düsseldorf. Überall sind demnächst nur noch Energiesparlampen zu kaufen, bei der Entsorgung sieht es aber düster aus. Weil die Leuchtstoffröhren geringe Mengen Quecksilber enthalten, gehören sie nicht in den Hausmüll.

Bei Stichproben in 200 Geschäften in Nordrhein-Westfalen fanden Verbraucherschützer allerdings nur in jedem zehnten Laden Rückgabeboxen für ausgediente Energiesparlampen, teilte die Verbraucherzentrale NRW am Montag mit. Die Sammelstellen fanden sich fast nur in Baumärkten.

In Drogerien, Supermärkten oder bei Discountern mussten die Tester nachfragen. „Keine Ahnung”, „Bitte in die Batteriebox” oder „Wir nehmen Energiesparlampen zurück, werfen sie aber in den Restmüll”, waren die Antworten. Etwa die Hälfte der Geschäfte habe die Rücknahme komplett verweigert. Zwar kann man die Lampen auch bei Wertstoffhöfen und Schadstoffmobilen abgeben. Diese seien aber oft weit entfernt oder rollen nur einmal im Monat durch den Ort.

Die Verbraucherzentrale forderte die Händler auf, die Kunden besser zu informieren und freiwillig spezielle Sammelboxen gut sichtbar im Laden aufzustellen. Die Geschäfte müssten für die Behälter keinen Cent zahlen. Die Kosten trügen die Lampenhersteller.

Ein Jahr nach dem Verbot der 100-Watt-Birnen kommt ab diesem Mittwoch auch das Aus für 75-Watt-Lampen. Diese dürfen dann nicht mehr in den Handel gebracht werden. Im Jahresabstand werden noch die 60-Watt- und schließlich die 40- und 25-Watt-Birnen vom Markt genommen.
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