München - Tipps für Arbeitnehmer bei Abmahnung und Kündigung

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Tipps für Arbeitnehmer bei Abmahnung und Kündigung

Von: ddp.djn
Letzte Aktualisierung:

München. Arbeitnehmer müssen auch bei scheinbar geringfügigen Pflichtverstößen mit einer Abmahnung oder sogar Kündigung rechnen. Wie sich Betroffene gegen Sanktionen zur Wehr setzen können erläutert der im Verlag C.H. Beck erschienene Ratgeber „Abmahnung und Kündigung”.

Zunächst sollten Arbeitnehmer prüfen, ob die Voraussetzungen für eine Abmahnung oder Kündigung vorliegen, rät der Autor und Fachanwalt für Arbeitsrecht Markus Michalka. So müsse sich eine Abmahnung auf einen konkreten Vorfall beziehen. Auch gegen eine nur zum Teil falsche Abmahnung sollten sich Arbeitnehmer wehren, da eine gültige Abmahnung häufig die Vorstufe zur Kündigung sei.

Kommt es doch zu einer Kündigung, sollte schnell ein Anwalt hinzugezogen werden. Denn wer gegen eine Kündigung klagen wolle, müsse dies innerhalb von drei Wochen nach Zugang der Kündigung tun, betont Michalka.

(Markus Michalka, Abmahnung und Kündigung, Verlag C.H.Beck, 2010, 128 Seiten, 6,80 Euro, ISBN: 978-3-406-60266-5)
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