Berlin - Test zeigt große Unterschiede zwischen Risikolebensversicherungen

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Test zeigt große Unterschiede zwischen Risikolebensversicherungen

Von: dpa
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Berlin. Alter, Geschlecht und Gesundheitszustand entscheiden bei einer Risikolebensversicherung maßgeblich über den Beitrag.

Allerdings gibt es auch von Anbieter zu Anbieter große Unterschiede. Das sind die grundlegenden Ergebnisse einer Untersuchung von Stiftung Warentest in Berlin. Die Organisation hat für ihre Zeitschrift „Finanztest” (Ausgabe 4/2009) die Angebote von 47 Versicherern zum Todesfallschutz verglichen.

Günstig sichert demnach eine Frau Mitte 20 ihre Angehörigen ab, wenn sie nicht raucht und eine Versicherungssumme von 150 000 Euro wählt: Ein Tarif verlangt dafür knapp 65 Euro pro Jahr. Ein gleichaltriger Mann zahlt aufgrund der statistisch gesehen geringeren Lebenserwartung beim gleichen Anbieter 106 Euro.

Die günstigsten Tarife wenden sich den Angaben nach an Personen ohne gesundheitliche Beeinträchtigungen, die kein Übergewicht haben und keinen riskanten Hobbys nachgehen. Raucher zum Beispiel müssten deutlich mehr zahlen. Ein Vergleich von Leistungen und Beitrag sei für Verbraucher eine Menge Geld wert: So würden für einen Grundtarif für einen 35-jährigen Raucher beim einen Anbieter rund 520 Euro pro Jahr fällig, bei einem anderen mehr als das Doppelte.

Mit einer Risikolebensversicherung schützen sich Familien vor dem Wegfall des Haupteinkommens durch einen Todesfall.

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