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Sicher Bauen: Leistungen und Angebote vergleichen

Von: ddp
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Hamburg. Planen Bauherren ein neues Gebäude zu errichten oder einen großen Umbau vorzunehmen, ist damit auch immer ein erhebliches Schadensrisiko verbunden. Eine Baustelle kann vorbeigehende Passanten durch fallende Gegenstände verletzen und natürlich auch das Eigentum Dritter beschädigen.

Eine weitere Gefahrenquelle sind schlecht gesicherte Baugruben. All diese Risiken trägt der Bauherr und er haftet selbst dann, wenn er den Bau entsprechenden Fachleuten anvertraut hat. Da aufgrund solcher Schäden im Regelfall hohe Schadenersatzforderungen auf den Verantwortlichen zukommen können, sollte man sich unbedingt nach einer Bauherrenhaftpflicht umschauen.

Eine solche Versicherung übernimmt oftmals nicht nur Kosten, die aus den versicherten Schäden resultieren, sondern prüft auch, ob eine Haftung überhaupt infrage kommt. Sollten es dabei erhebliche Zweifel geben, erhält der Versicherte zusätzlich auch noch eine Art Rechtschutzversicherung, die die Forderungen der Gegenseite vor Gericht abwehrt.

Da die Bauherrenhaftpflicht im Regelfall nur für einen bestimmten Zeitraum benötigt wird, erfolgt die Prämienberechnung vielfach als Einmalbetrag. Das gängige Modell sieht dabei einen festen Zeitraum für die Errichtung eines Gebäudes aus und gewährt für diese Zeitspanne den vereinbarten Versicherungsschutz. Sollten sich die Bauarbeiten jedoch verzögern und länger dauern als im Versicherungsvertrag vereinbart, lässt sich die Laufzeit entsprechend anpassen. In der Folge muss der Einmalbetrag erneut gezahlt werden. Die Höhe der Prämie errechnet sich im Regelfall nach der gewünschten Versicherungssumme und der Höhe des Betrags, der in den Bau investiert wurde.

Wer bereits eine normale Haftpflichtversicherung abgeschlossen hat, kann in seinen Versicherungsbedingungen vielleicht sogar eine Klausel finden, die den Einschluss von Baurisiken vorsieht. Einige Haftpflichtversicherungen bieten einen solchen Versicherungsschutz an, der jedoch aufgrund der niedrigen Versicherungssummen oftmals nur für kleine Renovierungen zu empfehlen ist. Wer hingegen einen kompletten Neubau plant, benötigt unbedingt eine gesonderte Bauherrenhaftpflicht, die eine Versicherungssumme von weit über einer Million Euro zur Verfügung steht. Andernfalls sind die Risiken oftmals nicht ausreichend abgesichert.

Wie bei jeder anderen Versicherung auch empfiehlt sich vor dem Abschluss einer Bauherrenhaftpflicht ein Vergleich der auf dem Markt befindlichen Policen. Der Leistungsumfang ist zwar in der Regel ähnlich. Allerdings unterscheiden sich die Prämien mitunter doch deutlich.

Mögliche Schäden am Bau können Bauherren finanziell ruinieren. Deshalb sollte unbedingt eine Bauherrenhaftpflicht abgeschlossen werden. Im Vergleich zu dem Risiko, was mit der Police abgedeckt wird, liegen die Beiträge auf einem recht niedrigen Niveau und man kann als Versicherter wesentlich ruhiger schlafen. Aufgrund dieser Tatsachen lässt sich die Bauherrenhaftpflicht fast schon als eine Art Pflichtversicherung ansehen, auch wenn sie nicht zwingend vorgeschrieben ist.
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