Risse im Haus genau beobachten

Von: dpa
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Berlin. Kleine und feine Risse im Putz sind meist harmlos. Breiter als 0,2 Millimeter sollten sie jedoch nicht sein - dann ist eine Untersuchung durch einen Sachverständigen nötig, rät der Verband Privater Bauherrn (VPB) in Berlin.

Der Experte muss den Putz an der Schadensstelle abklopfen und zunächst prüfen, ob der Riss durch die betroffene Konstruktion hindurch geht. Das würde auf gefährliche statische Probleme deuten.

Weitere Ursachen für größere Risse könnten unterschiedliche Spannungen verschiedener Bauteile sein. Setzungen des Hauses und nicht vorgesehene Belastungen eines Bauteils seien ebenfalls mögliche Gründe.

Der Riss werde über eine bestimmte Zeit beobachtet. Der Bausachverständige setze dazu eine Gipsmarke auf den Riss. Der Gips ist laut dem VPB starr und reagiert sofort auf jede Veränderung des Risses. Bleibe die Marke dagegen vier Wochen lang unversehrt, sei die Bewegung des Hauses höchstwahrscheinlich zum Stillstand gekommen. Der Besitzer müsse sich dann erst einmal keine Sorgen mehr machen.

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