Reiserücktrittsversicherungen sind oft sinnvoll

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Der Sommerurlaub steht vor der Tür, Reisende sollten deshalb genau auf ihren Versicherungsschutz achten, rät der Bund der Versicherten (BdV). „Ins Reisegepäck gehört auf jeden Fall die Auslandskrankenversicherung”, sagt Vorstandsmitglied Thorsten Rudnik. Foto: dpa

Berlin. Ob Schweinegrippe in Mexiko oder Terroranschlag auf Mallorca: Wer aus einem dieser Gründe seine Reise absagt, bleibt auf den Stornogebühren sitzen und kann die Kosten nicht auf seine Reiserücktrittsversicherung abwälzen.

Denn die Versicherer akzeptieren weder die Angst vor einer Epidemie noch vor Terror, wie die Stiftung Warentest in der aktuellen Ausgabe der „Finanztest” berichtete.

Sinnvoll ist eine solche Police trotzdem. Sie empfiehlt sich für Urlauber, die teuer verreisen und mit Kindern unterwegs sind. Wer einige Tage vor Reisebeginn absagt, muss andernfalls schnell bis zu 80 Prozent Stornogebühren zahlen. Eine Reiserücktrittsversicherung zahlt, wenn der Versicherungsnehmer selbst unerwartet krank wird oder einen Unfall hat - oder aber dessen Eltern, Kinder, Großeltern, Geschwister, Schwiegereltern oder Schwiegerkinder.

Die Stiftung Warentest hat 59 Einzelreisetarife und Jahresverträge geprüft, die eine Person oder die ganze Familie versichern. Ein „sehr gut” konnten die Tester nicht vergeben. Allerdings ist aber auch keiner der Tarife völlig durchgefallen. Ein „guter” Tarif ohne Selbstbehalt für eine Reise im Wert von 1500 Euro kostet zwischen 50 und 64 Euro.
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