Rechtzeitiger Verkauf von Zertifikaten kann Steuern retten

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Berlin. Finanzämter akzeptieren keine Verluste aus ausgeknockten Turbozertifikaten. Mit einem Stopp-Loss kann man einen Teil des Kapitals retten - so, dass auch der Verlust vom Finanzamt akzeptiert wird.

Die Stopp-Loss-Marke sollte vor dem Erreichen der Knock-out-Schwelle gesetzt werden. Beim Erreichen dieser Marke geht das Papier an den Anbieter zurück, erklärt Anita Käding vom Bund der Steuerzahler in Berlin.

Wer Turbozertifikate an der Börse handelt und dabei die sogenannte Knock-out-Schwelle erreicht, verliert dabei seinen gesamten Einsatz. Dieser Wertverlust wird steuerlich nicht akzeptiert, wenn kein Verkauf - also ein Realisationsgeschäft - stattgefunden hat.

Viele Anbieter nehmen die Papiere beim Überschreiten der Knock-out-Schwelle für einen obligatorischen Cent zurück, um die steuerliche Verlustanerkennung zu gewährleisten. Jedoch sehen die Finanzämter auch dies zunehmend kritisch und akzeptieren den Verlust nicht, sagt Käding. Deshalb könne man mit dem Stopp-Loss wenigstens einen Teil des Verlustes retten.
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