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Neu-Rentner sind immer öfter steuerpflichtig

Von: dapd
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Offenbach. Renter müssen immer häufiger müssen Steuern zahlen, weil die beginnt Steuerpflicht von neuen Beziehern einer gesetzlichen Rente seit 2005 schrittweise früher beginnt.

Darauf weist das Portal http://ihre-vorsorge.de hin. Entscheidend für die Höhe des steuerfreien Rentenanteils ist das Jahr des jeweiligen Rentenbeginns: Je später der Ruhestand beginnt, desto geringer dieser Anteil.

Andersherum steigt der steuerpflichtige Anteil der Renten in den kommenden Jahrzehnten schrittweise auf 100 Prozent - zunächst bis 2020 in Schritten von zwei Punkten von 50 auf 80 Prozent, anschließend bis 2040 in Ein-Punkte-Schritten bis zur prinzipiell vollständigen Besteuerung der Rente. Freibeträge sollen aber dafür sorgen, dass auch künftig das Existenzminimum immer steuerfrei bleibt. Als Faustformel gilt: Wer ausschließlich eine gesetzliche Rente bezieht, die vor 2006 begonnen hat, kann davon ausgehen, dass keine Steuern fällig werden, wenn die Brutto-Rente damals nicht höher war als etwa 1.590 Euro. Denn nur die Hälfte der Rente ist in diesem Fall steuerpflichtig.

Für Verheiratete dieser Rentner-Jahrgänge verdoppelt sich der steuerfreie Betrag auf 3.180 Euro. Doch auch kleinere Renten können steuerpflichtig werden, wenn andere Einkünfte hinzukommen - etwa der Arbeitsverdienst des Ehepartners, eine Betriebsrente, Zins- oder Mieteinnahmen. Im Zweifel kann es sich lohnen, einen Steuerberater einzuschalten oder sich einem Lohnsteuerhilfeverein anzuschließen.

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