Frankfurt/Main - Mitfahrgelegenheit genau prüfen

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Mitfahrgelegenheit genau prüfen

Von: ddp.djn
Letzte Aktualisierung:

Frankfurt/Main. Mobilität kostet immer mehr. Kein Wunder also, dass sich Autofahrer zunehmend zusammenfinden, um die Beförderungskosten gemeinsam zu senken. Neben der altbekannten Fahrgemeinschaft zum Arbeitsplatz nutzen viele Menschen Mitfahrzentralen im Internet.

Laut Autoclub von Deutschland (AvD) wächst dort jedoch die Zahl der schwarzen Schafe. Der AvD und das Sat.1-Wissensmagazin „Planetopia” haben Mitfahrgelegenheiten unter die Lupe genommen.

Als Fazit der Untersuchung rät der AvD Mitfahrinteressierten, dubiose Angebote zur eigenen Sicherheit nicht anzunehmen. Es gebe über Internetportale und Mitfahrzentralen ausreichend seriöse Angebote. Rechtlich hat der illegale Personentransport für den Mitfahrenden zwar keine Konsequenzen.

Falls ein Unfall passiert, könnte sich jedoch die Versicherung weigern, gegenüber dem Halter einzuspringen. Der AvD verweist darauf, dass Haftpflichtversicherungsschutz nur besteht, wenn man privat Personen mitnimmt, nicht jedoch, wenn Personen gewerblich befördert werden.

Wer gewerblich Personen transportiert, benötigt eine Genehmigung und eine entsprechende Versicherung. Fehlen sie, können Bußgelder von bis zu 20.000 Euro verhängt werden. Diese Summe droht auch Personen und Firmen, die illegal und getarnt gewerblichen Linienverkehr zwischen zwei Städten anbieten.

Oft geschehe dies in verkehrsunsicher umgebauten Kleinbussen, berichtet der AvD und beruft sich auf Ermittlungen und Kontrollen der Polizei. Im haarsträubendsten bekannten Fall sei im Kofferraum eines übervollen VW-Busses eine Gartenbank entdeckt worden, die Platz für zwei weitere Passagiere bieten sollte.

Um nicht in die Hände schwarzer Schafe zu gelangen, sollten sich Mitfahrer vorab beim Anbieter informieren, warum er von der einen in die andere Stadt fährt. Stelle man am Treffpunkt fest, dass es sich nicht um eine private Fahrt handele, sondern beispielsweise Ladung transportiert werde, sollte man nicht einsteigen.
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