Düsseldorf - Licht im Haus nicht zu oft ein- und ausschalten

Licht im Haus nicht zu oft ein- und ausschalten

Von: dpa
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Eine Frau schraubt eine Energiesparlampe in die Lampenfassung. Ökologisch korrekt, aber kalt und ungemütlich: So ganz ist die Energiesparlampe trotz Klimadiskussion dieses Image immer noch nicht los. Foto: ddp

Düsseldorf. Brennt das Licht im ganzen Haus, wird meist Strom verschwendet, denn niemand kann sich in allen Räumen zugleich aufhalten. Zu häufiges Ein- und Ausschalten kann die Lebensdauer von Glühbirnen oder Energiesparlampen jedoch stark verkürzen.

Verbraucher sollten daher einen Mittelweg wählen: „Wenn man einen Raum mehr als zehn Minuten verlässt, sollte man das Licht ausmachen”, rät Claudia Bruhn von der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen in Düsseldorf.

Die verschiedenen Leuchtmittel reagieren unterschiedlich auf häufiges Ein- und Ausschalten. Glühlampen zum Beispiel gingen dadurch schneller kaputt als Halogenlampen, erläutert Bruhn. Aber auch Energiesparlampen würden leiden. „Hier sollte man auf die Schaltfestigkeit achten”, rät die Expertin: Sogenannte schaltfeste Lampen werden langsam hell, wenn sie eingeschaltet werden. „Durch diesen schonenden Start halten sie länger.”

Am meisten sparen können Verbraucher ohnehin, wenn sie ihre herkömmlichen Glühbirnen gegen Energiesparlampen austauschen. „Sie kommen im Vergleich mit einer Glühlampe bei gleicher Leuchtstärke mit einem Viertel bis einem Fünftel der elektrischen Energie aus”, erklärt der Verbraucherzentrale Bundesverband in einer Broschüre. Außerdem haben sie eine weitaus höhere Lebensdauer.

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