Immobilien: Absicht auf Einkünfte belegen

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Berlin. Dauerhafte Verluste bei einem Immobilienleerstand können dazu führen, dass diese vom Fiskus nicht mehr anerkannt werden. Das gilt unter Umständen auch rückwirkend.

Darauf weist der Bund der Steuerzahler in Berlin hin. „In solchen Fällen wird von der Finanzverwaltung dann Liebhaberei unterstellt, und der Sachverhalt wird steuerlich überhaupt nicht berücksichtigt”, sagt Steuerreferentin Isabel Klocke. Um das zu vermeiden, müssen Eigentümer darlegen können, dass sie ernsthaft eine Einkunftserzielungsabsicht haben - dass es also möglich ist, mit dem Objekt Überschüsse zu erwirtschaften.

Das könne beispielsweise mittels einer Prognoserechnung erfolgen. „Hohe Anforderungen werden dabei an leerstehende Immobilien gestellt. So reichen beispielsweise zwei Vermietungsanzeigen im Jahr nicht aus, um eine Einkunftserzielungsabsicht zu belegen”, erklärt Klocke.

Hintergrund ist die Möglichkeit, Verluste aus Immobilien mit anderen Einkünften zu verrechnen. So sinke die Steuerlast für diese Einkünfte, mit denen sich dann die Kredittilgung finanzieren lässt. Verluste können Zinsen zu Beginn der Finanzierung und die Abschreibung des Gebäudes sein.
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