Hamburg - Hilfen für den optimalen Versicherungsschutz

Hilfen für den optimalen Versicherungsschutz

Von: Oliver Mest, ddp
Letzte Aktualisierung:

Hamburg. „Was ist eine Versicherung eigentlich?” Diese Frage stellen und beantworten sich die wenigsten. Dabei hilft die Antwort, überflüssige Policen schnell zu enttarnen.

Denn eine Versicherung ist nichts anderes als die Umlegung eines Risikos auf die Allgemeinheit, weil ein Einzelner es nicht tragen könnte.

Damit ist klar, dass Risiken, die man selbst tragen könnte, nicht versichert werden müssen. Und viele Versicherungen decken ein klassisches Risiko oftmals gar nicht oder aber nicht ausreichend ab, sondern dienen eher dem Kapitalaufbau - wie die Rentenversicherung und die Kapitallebensversicherung. Aber es gibt weitere wichtige Fragen, die man sich vor Abschluss eines Versicherungsvertrages beantworten sollte.

„Wo schließe ich Versicherungen am besten ab?” Ob nun beim Vertreter, Makler oder direkt im Internet, das „Wo” ist eigentlich egal. Wichtig ist dagegen, dass die Entscheidung für eine Police immer gut vorbereitet und durch eine faire Beratung begleitet wird. Dabei bekommen Kunden die beste Beratung dort, wo keine Provisionsinteressen die Beratung einschränken - beim unabhängigen Versicherungsberater.

Die Bedenken, ob private Krankenversicherungen im Alter wirklich unbezahlbar sein werden, kann heute allerdings niemand zuverlässig beantworten. Doch es spricht einiges dafür, dass die heutige Versorgung im Alter um einiges teurer. Denn der Zugang zur privaten Kasse wird immer weiter erschwert. Die Menschen leben immer länger und brauchen damit auch immer länger ärztliche Betreuung. Wenn zugleich junge Neukunden fehlen und die privaten Krankenkassen „vergreisen”, dann werden die immer älter werdenden „Altkunden” mehr zahlen müssen.

Eine der wichtigsten Fragen beim Versicherungsschutz gilt der Art der Policen. Ein Muss ist die private Haftpflichtversicherung. Ein Invaliditätsschutz wird in der Regel durch eine Berufsunfähigkeitsversicherung sichergestellt. Hinzu kommen Policen für spezielle Lebenssituationen und Bedürfnisse. So wie Autofahrer Haftpflichtschutz benötigen, brauchen Immobilieneigentümer eine umfassende Versicherung für den Verlust oder die Beschädigung der Immobilie. Ebenfalls sinnvoll sind oft Krankenzusatzversicherungen, Invaliditätsversicherungen für Kinder und eine Auslandskrankenversicherung für gesetzlich Versicherte.

Auch die Frage nach der Gesundheit berührt den Versicherungsschutz an vielen Stellen. Vor allem private Krankenversicherungen, Berufsunfähigkeitsversicherungen und Lebensversicherungen nehmen es mit der korrekten Beantwortung von Gesundheitsfragen sehr genau. Denn sie bilden die Grundlage für die Kalkulation der Prämien und sind die Grundlage des Vertrages.

Flunkern lohnt sich dabei selten, denn zum einen kommt die Wahrheit in aller Regel ohnehin ans Licht und zum anderen stehen Versicherte dann komplett ohne Schutz da. Denn die alte Versicherung kündigt, wenn die Flunkerei auffliegt, und eine neue werden sie kaum finden, weil sie die Kündigung angeben müssen.

Stellt sich noch die Frage nach der Zahlung der Raten. Denn alle Versicherungssparten belegen ihre Kunden mit Zuschlägen, wenn sie halbjährlich, vierteljährlich oder sogar monatlich zahlen - und zwar mit bis zu zehn Prozent. Gerade bei günstigen Versicherungen wie der privaten Haftpflichtversicherung oder der Hausratversicherung kann man sich diese Aufschläge wirklich sparen, weil man die Prämien in der Regel locker auf einen Schlag zahlen kann.
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