Gute Vorbereitung spart Zeit beim Tapezieren: Arbeitsschritte genau planen

Von: dapd
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Köln. Bevor beim Tapezieren die Tapeten auf die Wand kommen, bedarf es einiger Vorbereitung. „Diese Vorarbeiten sollte man keineswegs vernachlässigen”, betont Anja Meyer von der Do-it-yourself Academy in Köln.

Davon hänge nämlich ab, wie gut das Ergebnis am Ende werde. Mit einem guten Arbeitsplan könne man zudem viel Zeit sparen. Zuerst sollte man den Materialbedarf genau berechnen. „Für alle Fälle kauft man ein paar Tapetenrollen mehr.

Ungeöffnet kann man sie problemlos wieder zurückgeben”, sagt die Autorin des Buchs „Heimwerker-Königin”. Sie empfiehlt außerdem, nur Tapete mit der gleichen Seriennummer zu kaufen. So könne man Farb- oder Körnungsunterschiede vermeiden.

Zu Hause geht es dann weiter mit dem Ausräumen des Raums. Dann deckt man den Boden mit Folie ab und entfernt alle Steckdosenabdeckungen. „Um die alte Tapete abzulösen, perforiert man sie einfach mit einem Tapetentiger”, sagt Meyer. Die daran befestigten Rädchen mit Metalldornen hinterließen kleine Löcher in der Tapete. „Mit einem nassen Schwamm oder einer Sprühpistole feuchtet man die Tapete dann an.” Nach einer Einwirkzeit von mindestens zehn Minuten ziehe man die Tapete mit Hilfe eines Spachtels herunter.

Bohrlöcher und Risse in der Wand könne man mit Gips oder mit fertiger Spachtelmasse ausbessern. Anschließend müsse die Wand gut trocknen, damit sie tragfähig ist. Damit sie keine Flüssigkeit mehr aufsaugen kann, muss sie meist auch noch grundiert werden. „Wenn die Wand bereits einmal tapeziert war, ist eine Grundierung nicht zwingend notwendig”, erläutert Meyer. Testen könne man die Saugfähigkeit, indem man die „nackte” Wand mit etwas Wasser benetzt oder einsprüht. „Zieht das Wasser schnell in den Untergrund ein, muss grundiert werden.”

Bei der Wahl des Kleisters sollte man die für die Tapete passenden Produkte wählen. „Struktur-, Vlies- und Papiertapeten unterscheiden sich in ihren Verarbeitungseigenschaften voneinander. Daher checkt man besser die Herstellerangaben oder informiert sich direkt im Baumarkt”, sagt die Heimwerker-Expertin.
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