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Für Zivis auf Reisen lohnt sich eine Auslandskrankenversicherung

Von: dpa
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Köln. Zivildienstleistende schließen vor einer Reise besser eine Auslandskrankenversicherung ab. Das rät das Bundesamt für den Zivildienst in Köln. Die unentgeltliche Heilfürsorge, die in Deutschland für sie gilt, könnten sie im Ausland nicht in Anspruch nehmen.

Verunglücken Zivis etwa im Urlaub in Spanien, müssten sie die Behandlung selbst bezahlen. Zwar würden Kosten bis zu der Höhe übernommen, die bei der gleichen Erkrankung auch im Inland entstanden wären. Fallen sie im Ausland aber höher als hierzulande aus, bleiben Zivis auf den Mehrausgaben sitzen.

Neben den Behandlungskosten sollte die Versicherung auch Krankentransporte abdecken, rät das Amt. Die Heilfürsorge übernehme nur die krankheitsbedingten Mehrkosten eines Rücktransports nach Hause ab der deutschen Grenze bis zum nächstgelegenen geeigneten Behandlungsort.

Für den Impfschutz im Urlaub müssen Zivildienstleistende aber nicht selbst aufkommen. Die Heilfürsorge übernimmt die Kosten für nötige Schutzimpfungen im Ausland, wenn sie innerhalb des neunmonatigen Dienstes verabreicht werden müssen, um einen ausreichenden Schutz zum Reiseantritt zu gewährleisten.

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