Fristen bei rückwirkender Steuererklärung beachten

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Berlin. Viele Steuerzahler sind nicht verpflichtet, eine Einkommensteuererklärung abzugeben. Sie können jedoch freiwillig eine Steuererklärung beim Finanzamt einreichen.

Dies lohnt sich vor allem dann, wenn mit einer Erstattung gerechnet werden kann, erklärt der Bund der Steuerzahler in Berlin.

Das Gesetz räumt Steuerzahlern vier Jahre Zeit für die Abgabe der Erklärung ein. Umstritten war, ob die Erklärung sogar bis zu sieben Jahre rückwirkend abgegeben werden kann. Der Bundesfinanzhof stellte nun klar, dass nach vier Jahren Verjährung eintritt (Az.: VI R 53/10).

Steuerzahler, die in den vergangenen Jahren keine Steuererklärung abgeben mussten, aber noch viele alte Rechnungen haben, sollten mit der Einkommensteuererklärung nicht zu lange warten, rät der Bund der Steuerzahler. Spätestens vier Jahre nach dem betreffenden Steuerjahr ist die eventuelle Steuererstattung verschenkt. Die Erklärung für das Jahr 2007 muss spätestens bis Ende 2011 eingereicht werden.

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