Erkrankung des Bewegungsapparates muss angegeben werden

Von: dapd
Letzte Aktualisierung:

Jena. Wenn die Berufsunfähigkeitsversicherung im Antragsformular nach Erkrankungen des Bewegungsapparates fragt, muss der Kunde dies sehr ernst nehmen.

Unabhängig von Schwere und Stadium der Beschwerden hat der Antragsteller die Pflicht, alle Beeinträchtigungen einschließlich aller Behandlungen anzugeben, soweit sie nicht völlig belanglos sind. Andauernde Wirbelsäulenbeschwerden, die über das normale Maß degenerativer Abnutzung hinausgehen und eine kontinuierliche Behandlung erfordern, müssen nach einer Entscheidung des Oberlandesgerichts Thüringen unter dieser Voraussetzung auf jeden Fall angegeben werden.

Verschweigt der Antragsteller solche Beschwerden, kann die Berufsunfähigkeitsversicherung den Vertrag wegen Arglist anfechten. (Aktenzeichen: OG Thüringen 4 U 519/07)
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